Fahrrad durch den Sommer

Gerade geht sie wieder los – die Fahrradsaison. Sobald Eis und Schnee von den Straßen und Radwegen verschwunden sind, wird wieder geradelt. Wer sein Rad vor dem Winterschlaf noch einmal richtig durchchecken lies, braucht nun in den Werkstätten nicht lange auf einen Reparatur- oder Durchsichtstermin zu warten, denn die haben nun Hochsaison. Bremsen, Ketten, Schaltung und Bereifung sind die Komponenten, die am schnellsten verschleißen und regelmäßig überprüft und erneuert werden sollten, vor allem nach einer längeren Standzeit des Rades oder vor einer größeren Tour oder dem Fahrradurlaub. Selbst wer nur hin und wieder mal eine kleine Tour unternimmt oder das Rad nur für den Weg in den Garten benutzt, fühlt sich besser, wenn sein Rad den „Fahrrad-TÜV“ vom Fachmann bekommt. Auch die Kinderräder sollten bei diesem Frühjahrscheck nicht außer Acht gelassen werden. Hier leiden vor allem die Bereifung und die Bremsen, sind durch viele kräftige Bremsmanöver oftmals völlig abgenutzt oder durch die ständige Sonneneinstrahlung verhärtet oder porös. Letzteres wird häufig unterschätzt, ist aber die häufigste Ursache für gerissene oder aufgeplatzte Reifen, denn durch die UV-Bestrahlung verliert Gummi seine Elastizität. Wird das Fahrrad im Sommer zuhause gar nicht erst in die Garage oder in den Fahrradraum gestellt, sondern immer griffbereit im Hof geparkt oder steht im Fahrradständer der Firma den ganzen Tag in der Sonne, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sich schon nach wenigen Monaten Risse im Mantel zeigen. Mit einem kleinen Sonnensegel überdacht, ist der Fahrradstandort immer genügend vor der Sonne geschützt und hält auch bei Regen den Sattel trocken. Wer es etwas extravaganter mag, kann sich ja mal über Hollandfahrräder informieren oder wenn das Fahrrad nur ab und an benötigt wird auch ein passendes Fahrrad mieten.