Bei Downhill Bikes handelt es sich um spezielle Bergfahrräder, welche ausschließlich für das Bergab-Fahren ausgelegt sind. Zu diesem Zweck verfügen sie über einen MTB Rahmen, der in weiten Teilen leicht verstellbar ist. Auf diese Weise kann der Sportler die für jede Strecke unterschiedliche ideale Sitzposition finden. Die Federung lässt sich ebenfalls durch den Nutzer variieren, da auch diese je nach der Beschaffenheit der Abfahrt unterschiedliche Ansprüche erfüllen muss.
Damit das schnelle Absteigen im Bedarfsfall gewährleistet ist, wird bei einem Bergab-Fahrrad kein Diamantrahmen verwendet, die bevorzugt in halber Höhe und schräg verlaufende Mittelstange stellt einen guten Kompromiss zwischen den Ansprüchen auf die Stabilität des Rades beim Fahren und der Möglichkeit zum schnellen Absteigen dar. Eine weitere Anforderung an den Rahmen besteht in einer erhöhten Bruchfestigkeit, schließlich fährt der Nutzer mit dem Rad in hohen Geschwindigkeiten von bis zu achtzig Stundenkilometern im Gelände einen Berg hinab. Dabei werden Hindernisse nicht selten übersprungen, so dass ein sicheres Landen unerlässlich ist.
Downhill Bikes
Nabenschaltung
Von bislang zwei Herstellern werden auf der Markt sogar Nabenschaltungen mit zwölf oder vierzehn Gängen angeboten. Eine Kettenschaltung ist bei sorgfältiger Wartung zwar robuster und in der Schaltung exakter, während eine Nabenschaltung aber weniger Wartungsaufwand erfordert und einen geschlossenen Kettenkasten ermöglicht. Der Ersatz der Fahrradkette durch einen Zahnriemen ist ebenfalls nur bei einer Nabenschaltung möglich.
Kettenschaltung
Ein Fahrrad ohne Gangschaltung wird heute kaum noch verkauft, mindestens drei Gänge erwartet jeder Käufer eines Rades. Waren früher bei Nabenschaltungen fünf Gänge das Maximum, lassen sich auch bei dieser Form der Schaltung inzwischen sieben und mehr Gänge realisieren, wobei der Käufer auf Wunsch weiterhin einen Rücktritt zur Verfügung hat. Wichtig bei einer Kettenschaltung ist die regelmäßige Reinigung sowie das häufige Nachfetten besonders der Kette.
Elektrofahrrad
Ein Elektrofahrrad wird gelegentlich mit einem etwas älteren Fahrer in Verbindung gebracht, diese Einschätzung ist heute jedoch überholt. Wer in einer Stadt mit zahlreichen Bergen wohnt, kann durch die Benutzung eines Elektrofahrrades seine Wege sehr bequem zurücklegen. Des Weiteren erweist sich ein Elektrofahrrad als ideal, wenn bei einer Radtour einige größere Steigungen zu bewältigen sind oder über einen längeren Streckenabschnitt gegen den Wind gefahren werden muss. Die angebene Reichweite des Akkus lässt sich am einfachsten dadurch erweitern, dass der Motor tatsächlich nur bei Steigungen oder Gegenwind zugeschaltet wird.
Trekkingrad
Ein Trekkingrad vereinigt Komponenten eines Rennrades mit denen eines Mountainbikes und ist besonders für Strecken geeignet, welche teilweise über unbefestigte Wege führen. In vielen Städten sind Waldwege teilweise für Fahrräder freigegeben, so dass ihre Benutzung eine interessante Alternative zum Fahren auf der Straße darstellt. Arbeitnehmer, welche einen Teil ihres täglichen Arbeitsweges über Wald- oder unbefestigte Feldwege zurücklegen, bevorzugen häufig ein Trekkingrad gegenüber einem Citybike, bei Schotterstrecken oder Kopfsteinpflaster erhöht die bessere Federung eines Trekkingrades ebenfalls den Fahrkomfort.
Crossrad
Ein auch als Crossbike bezeichnetes Crossrad vereinigt die Eigenschaften eines Mountainbikes mit denen eines Rennrades, so dass es sich sowohl auf der Straße als auch im Gelände gut fahren lässt. Dabei werden je nach dem tatsächlichen Einsatzgebiet mehr Komponenten eines Renn- oder eines Mountainbikes verwendet. Ideal ist ein Crossbike für Menschen, die sowohl im Gelände als auch auf asphaltierten Straßen sportlich mit dem Fahrrad unterwegs sein wollen.
Cityrad
Das Cityrad, gelegentlich auch als Stadtrad oder Citybike bezeichnet, ist ein Fahrrad, welches speziell die Bedürfnisse bei Fahrten innerhalb einer Stadt erfüllt. Es verfügt in den meisten Fällen über einen tiefen Einstieg sowie einen geschützten Kettenkasten. Eine Gangschaltung ist nicht immer vorhanden, sie begnügt sich, sofern eine solche installiert wurde, mit drei bis acht Gängen. Als Bremssystem ist in der Regel eine Rücktrittbremse vorhanden, einige Cityräder besitzen zusätzlich zwei Handbremsen, so dass statt der vorgeschriebenen zwei unabhängig voneinader arbeitenden Bremsen deren drei vorhanden sind.
Fahrrad
Das Fahrrad ist ein preiswertes und umweltfreundliches Verkehrsmittel. Bei seiner Benutzung fallen keinerlei Betriebskosten an, des Weiteren verursacht das Radfahren keine Umweltverschmutzung. Gelegentlich erforderliche Reparaturen sind ebenso wie die regelmäßige Wartung wesentlich preiswerter als bei einem Auto oder Motorrad.
Bremssysteme – Scheibenbremse und Felgenbremsen
Bremsen und Sicherheit – für jeden Fahrradtyp und jedes Anwendungsgebiet die richtige Wahl. Ob Scheibenbremse oder Felgenbremse, oft ist es eine Frage des Gewichtes, des Feingefühls (Kraftübertragung) beim Bremsen, des Handlings bei Reparaturen; aber immer auch eine Frage der Sicherheit. Die Entwicklung im Rennradbereich beschränkt sich auf das Thema Felgenbremsen. Scheibenbremsen finden immer mehr Einzug in den Bereichen Mountainbike, Trekking, Downhill.
Sattelstützen – verschiedene Typen
Die für den Fahrer optimierte Einstellung eines Fahrrades erfolgt nicht zuletzt über die Sattelstütze, da diese nicht nur die Höhe des Sattels und dessen Entfernung zum Lenker vorgibt, sondern zugleich die Verteilung des Gewichts des Fahrers auf die beiden Laufräder bestimmt. Diese wirkt sich wiederum direkt auf das Laufverhalten des Fahrrades aus.